Häufige Fragen

Wie schnell können Sie handeln? Gibt es eine durchschnittliche Projektdauer?

In aller Regel sind wir schnell, das heißt, wir klären mit Ihnen, was das Thema ist und schauen uns Ihre Firma/ Ihr Team /Ihre Abläufe an.

Welches Tempo wir dann mit Ihnen gehen, bestimmen Sie, Ihr Anliegen und die Kultur in Ihrem Unternehmen.

Wieviel Veränderung ist nötig und möglich und in welchem Tempo können und wollen Mitarbeiter mitgehen?

Da schauen wir sehr genau hin und passen unsere Maßnahmen der Praxis an.

Das heißt, es gibt keine Standardprojektdauer. Gesunde Führung oder auch ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement sind im Grunde nie abgeschlossen, sondern Prozesse, die wir mit Ihnen im Unternehmen implementieren und begleiten und die Sie dann mit Ihren Mitarbeitern in Ihre Organisationsstrukturen und -routinen umsetzen.

Wichtig ist uns, dass wir prozessorientiert arbeiten können. Und Sie und Ihr Unternehmen gut kennen lernen. Die durchschnittliche Beratungsdauer liegt derzeit bei 2-4 Jahren.

Was bedeutet für Sie Achtsamkeit im Unternehmen? Wie lässt sich diese integrieren?

Achtsamkeit hat eine individuelle und organisatorische Komponente

Mit Achtsamkeit als innerer Einstellung und Haltung bieten wir unseren täglichen Aufgaben, unserem Hochleitungshirn und unserer ständigen Anspannung einen Gegenpol, der uns in die Lage versetzt, anders und bewusster zu leben und zu arbeiten. Wichtig ist, dass Achtsamkeit sowohl auf der individuellen Ebene als auch auf der organisatorischen Ebene Einzug hält.

Die individuelle Komponente bezieht sich auf den bewussten Umgang mit uns selbst und der Übung im täglichen Tun. Für Unternehmen und damit auf der organisatorischen Ebene wird Achtsamkeit als Haltung ein immer wichtigerer Faktor.

Mit Achtsamkeit Veränderungen im Unternehmen erleben

Der Erfolg von tiefgreifenden Veränderungen, von der Fusion bis zur Digitalisierung, entscheidet sich nicht allein nach Konzept und Strategie, sondern wie Mitarbeitende den Prozess in einer von Vertrauen, Offenheit und Flexibilität getragenen Unternehmenskultur mitgehen wollen.

So stellt der Neurowissenschaftler Prof. Gerhard Roth in seinen aktuellen Studien zum Thema Achtsamkeit in Unternehmen fest, dass „Achtsamkeit insbesondere bei Change-Prozessen positiv auf Mitarbeiter und Organisation wirkt und die Prozesse sehr erleichtern kann.“

„Achtsamkeit ist aus neurobiologisch-psychologischer Sicht ein Zustand entspannter Aufmerksamkeit und erhöhter Beeinflussbarkeit“, so Prof. Roth.  In seinem neuesten Modell zeigt er, wie dieser Zustand genutzt werden kann, um negativ verankerte Denkweisen und Erinnerungen nachhaltig zu verändern. Damit können Handlungsimpulse und Leistung positiv beeinflusst werden. 

Insbesondere auf Change-Prozesse von Organisationen hat Achtsamkeit als Arbeitsprinzip einen erheblichen Einfluss: 

  • Veränderung wird als Normalität und nicht als Abweichung gesehen, die es zu antizipieren bzw. auf die es zu reagieren gilt.
  • Akzeptanz wird in Anbetracht aktueller Geschehnisse vermittelt: Daraus ergibt sich eine offene Haltung gegenüber der Wirklichkeit, statt einer Interpretation und Wertung, die häufig negativ geprägt ist.
  • Die Fokussierung auf die Gegenwart steht im Mittelpunkt – das ist die Voraussetzung, um Perspektivenvielfalt und neue Ansätze zu erkennen. D.h. der Autopilot wird ausgeschaltet und damit das Verharren in alten Mustern und Lösungswegen.
Können wir Sie als Sparringspartner einladen?

Ja, sehr gerne.

Gerade Führungskräfte brauchen einen Partner auf Augenhöhe, der Themen gemeinsam mit Ihnen reflektiert, andere Perspektiven aufzeigt und ehrliches Feedback gibt.

In vielen Unternehmens ist das Instrument des Feedbacks nicht Teil der Kultur und schon gar nicht üblich, dass Mitarbeiter auch dem Kollegen oder Vorgesetzten Feedback zu deren Verhalten und Wirkung geben.

Und dabei ist gutes Feedback, sehr wichtig für mögliche Entwicklung und Veränderung.

Nur, wenn ich mir meiner Verhaltensweisen und deren Folgen bewusst bin (und da hat jeder von uns blinde Flecke), kann ich ggf. etwas verändern.

Welche Art von Feedback praktizieren Sie?

Feedbackregeln, mit dem Sie jedes Gespräch gut und wertschätzend führen können

1. Wahrnehmung
Beobachtung: Ich schildere, was ich beim anderen gesehen, gehört …habe

Wichtig ist hier wirklich nur Dinge zu schildern, die beobachtbar sind und nicht aus meiner Interpretation oder Wertung der Beobachtung stammen. 

Ich sehe bspw., Sie sind zu spät gekommen, das ist die Beobachtung.

Sie sind mal wieder zu spät aufgestanden, das wäre meine Interpretation.

Hier ist eine Frage für den Grund der Verspätung angebracht.

2. Wirkung
Wichtig: die Wirkung, die der andere auf mich hat

Hier geht es um die Wirkung, die das o.g. Verhalten auf mich auslöst (Ärger, Wut, Enttäuschung, Freude, Erleichterung…)

Bspw. das Zuspätkommen ärgert mich, weil ich nun mit dem Meeting erst verspätet anfangen kann.

3. Wunsch /Vereinbarung
Hier geht es darum, seinem Gesprächspartner einen Wunsch mitzugeben, bzw. eine klare Vereinbarung zu treffen.

Bspw.: Lassen Sie uns bitte vereinbaren, dass Sie in Zukunft pünktlich sind…

Das Feedback wirken lassen, nicht in die Rechtfertigung gehen.

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