Zahlreiche Gäste aus Bayern, Deutschland und sogar Tschechien und der Slowakei informierten sich über die herausragende Rolle der Emotionalen Intelligenz in der Villa in Augsburg.

Die Teilnehmer erfuhren von den beiden Expertinnen rund um das Thema Personal, Dr. Michaela Simon und Renate Siebert

  • was emotionale Intelligenz ist,
  • wie emotionale Intelligenz wissenschaftlich fundiert gemessen werden kann,
  • welche Rolle Emotionale Intelligenz im beruflichen und privaten Kontext spielt,
  • warum sie einer der wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Führung ist.

Emotionale Intelligenz, also die Fähigkeit die eigenen Gefühle und die der anderen zu erkennen und richtig einzuordnen, ist ein ebenso wichtiger Faktor für ein erfolgreiches und glückliches Leben, wie die kognitive Intelligenz. Wer seine eigenen Gefühle und die anderer Menschen versteht, kann sein Verhalten entsprechend steuern und verändern.

Eingeführt wurde der Begriff Emotionale Intelligenz 1990 von John D. Mayer (University of New Hampshire) und Peter Salovey (Yale University) und hat seitdem den Begriff der sozialen Intelligenz ersetzt. Der amerikanische Psychologe David Goleman machte dann im Jahr 1995 das Konzept der Emotionalen Intelligenz einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Emotionale Intelligenz ist trainierbar und ergänzt die kognitive Intelligenz

Meist wird emotionale in Konkurrenz zu kognitiver Intelligenz verstanden, aber es geht vielmehr um eine Erweiterung des bisher angewandten Intelligenzverständnisses. Intelligenz ist also einfach mehr als nur reines Wissen. Die eine kommt ohne die andere nicht aus. Aber im Gegensatz zur kognitiven Intelligenz, lässt sich emotionale Intelligenz mit gezieltem Coaching und Training verändern.

Emotionale Intelligenz zeichnet exzellente Führungskräfte aus

 Gerade im Zeitalter der Digitalisierung und superschnellen Veränderung ist emotionale Intelligenz extrem wichtig, nicht nur aber auch für Führungskräfte. Dieser Faktor ist der ausschlaggebende Unterschied zwischen guter und exzellenter Führung, so Dr. Michaela Simon, Geschäftsführerin von Dr. Simon & Partner

Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz tun sich leichter im Umgang mit Menschen, gleichgültig ob beruflich oder privat

Emotional Intelligente Leader sind in der Lage sich in andere hinzuversetzen, sie können ihre eigenen Gefühle wahrnehmen und diese auch äußern; und sie geben Feedback, unterstützen und motivieren ihre Mitarbeiter und Kollegen.

Männer und Frauen sind unterschiedlich emotional intelligent

Eine weitere spannende Erkenntnis, dieses Abends: Es gibt Unterschiede zwischen Männern und Frauen:

Während Frauen in Sachen eigene Wahrnehmung, empathisches Verhalten, Motivation anderer und Sensibilität signifikant besser abschneiden, punkten die Männer Zielorientierung und Selbstkontrolle.; so das Ergebnis einer Studie Unternehmensberatung Korn Ferry Hay Group, die über 55.000 Mitarbeiter aus 90 Ländern zu ihren emotionalen und sozialen Kompetenzen befragt hatten.

Wir brauchen beide: weibliche und männliche Intelligenz

Auch wenn das Ergebnis möglicherweise nicht völlig überraschend ist, so zeigt es doch die Notwendigkeit Frauenpower und Männerstärken gleichermaßen zu integrieren und zu nutzen. Und damit Frauen noch mehr als bisher in den Fokus der Förderung zu nehmen auch bzw. gerade vor dem Hintergrund der immer wichtiger werdenden Mitarbeiterbindung in den Unternehmen.

Emotionalen Intelligenz finden Sie hier